BÄRLAUCHPESTO

Die Bärlauchsaison ist eröffnet! In den Wäldern duftet es wieder nach dem schmackhaften Knoblauchgewächs. Aus den frischen Blättern lässt sich ganz einfach und schnell ein Bärlauchpesto zubereiten. Hier zeigen wir euch ein Rezept für den Frühlingsklassiker.

Bärlauch findet ihr von Anfang März bis Ende April in Wäldern, vor allem an feuchteren Standorten. Sammelt den Bärlauch am besten noch bevor er blüht, denn dann wird er bitterer im Geschmack. Beim Sammeln ist Vorsicht geboten: Maiglöckchen sehen dem Bärlauch ähnlich, sind für uns allerdings giftig. Um den Bärlauch von seinem giftigen Doppelgänger zu unterscheiden, achtet auf folgende Merkmale:

  • Bärlauch hat eine matte Blattunterseite, Maiglöckchen eine glänzende.
  • Bärlauchblätter wachsen einzeln aus dem Boden, bei Maiglöckchen immer zwei Blätter an einem Stil.
  • Beim Zerreiben duftet der Bärlauch intensiv nach Knoblauch, die Blätter des Maiglöckchens sind geruchslos.

Habt ihr die Bärlauchblätter gesammelt, geht es weiter in der Küche.

  • 150 g Bärlauchblätter
  • 60 g Cashews oder andere Nüsse oder Kerne (z. B. Sonnenblumenkerne, Walnüsse, Pinienkerne)
  • 90 ml Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Die Cashews ohne Fett in der Pfanne rösten und abkühlen lassen.
  • Bärlauchblätter gut waschen und in der Salatschleuder oder einem Küchenhandtuch trocknen. Anschließend in große Streifen schneiden.
  • Alle Zutaten zusammen in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab fein mixen.
  • Das fertige Pesto in ein Schraubglas geben. So ist es im Kühlschrank bis zu 4 Wochen haltbar.

Euer selbstgemachtes Bärlauchpesto könnt ihr beispielsweise zu Nudeln oder Gnocchi servieren und mit Parmesan verfeinern oder als Brotaufstrich oder zum Würzen von Suppen verwenden.

Guten Appetit!